Industrieller Aufschwung


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Im 1742 fiel Nordschlesien und Kladsko zu Preußen zu, wodurch das Gebiet von Jeseník seine Absatzmärkte verlor und die Handelswege nach Norden wurden unterbrochen. Bekleidungsindustrie entwickelte weiter und Teil der Absatzmärkte wurde nach Balkan verschoben.

Im Jahre 1822 gründete Adolf Rayman die erste Feinwäschefabrik. Die wurde später von neuen Maschinen und Methoden modernisiert. Ihr Berühmtheit verbreitete sich schnell nach ganz Europa, England und englischen Kolonien. Zweiter Anlaß stellte Gründung der Bade- und Kuranstalten von Vincenc Preissnitz dar. Er benutzte hydrotherapeutische Methoden als der erste auf der Welt und bald gewann er große Berühmtheit. Zu diesen Badeprozeduren reisten auch vermögende Gäste, die nicht nur Geld für Kreis brachten, sondern auch neue Anlage ausbauten. Ein großer Beitrag stellte Ausbau der Eisenbahn aus Olmütz nach Bruntál und Jeseník dar. Damit die dritte wirtschaftliche Aufschwung von Jeseník gestartet wurde.

Einwohnerzahl im Gebiet von Jeseník stieg bis der Erster Weltkrieg. In dieser Zeit fangen die gesellschaftlichen Tätigkeiten an zu entwickeln, die an Sport und Touristik gezielt werden. Der Größte wurde 1881 der Verein „Moravskoslezský sudetský horský spolek“, der touristische Trassen markierte und Landkarten und Zeitschrift Altvater publizierte. Schrittweise widmet sich der Verein dem Bau der touristischen Hütten und Aussichtstürmen.