Weltkriege


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In diesen Ort wurde Armee beruft um die Situation zu beruhigen. Folgende ökonomische Aufschwung überzeugte die Deutschen von allen Vorteilen und vermeidete das Trennstreben. Die Situation in den 30en Jahren wurde sich wegen der Wirtschaftskrise verändert. Das intensivierte sich nach dem Antritt von Adolf Hitler. 1935 wächt der Einfluss der Henleins Sudetendeutschpartei, die den Anschluß von Sudeten zu Deutschland verlangerte. Die Stadt Šumperk bot das Hinterland für die Henleins Anhängen und im Kreis fing national motivierte Gewalt und Angriffe an die Gendameriestationen.

Nach Signierung des Münchner Abkommens wurde die tschechische Bewölkerung abgesetzt und das ganze Gebiet war ein Teil Deutschlands geworden. Während des Krieges wurden hier grimmige Konzentrationslager (Adolfovice, Jeseník, Šumperk, Laškov, Lipová) und ihre Nebenlager in Bruntál, Hanušovice und Světlá Hora gebaut. 1945 zeigten sich hier immer öfter die Todesmärsche. Der Größte mit 70 000 Gefangenen zog in der zweiten Hälfte von Februar aus Schlesien zu Šternberk, wo er sich auf Richtung nach Moravská Třebová und ins Gebiet von Uničov, Zábřeh und Šumperk trennte. Zum Ende des Krieges kam es zu schweren Kämpfen zwischen rückspringenden Einheiten von Marschall Schörner und Teil der 4. Ukrainischer Front. In Jeseníky wurde die sogenannte Verschlusszone eingerichtet, die noch zum Ende Mai im Gebiet von Šumperk persönlich von Konrad Henlein kontroliert wurde, allerdings wurde die deutsche Kapitulation nicht abgewendet. Gebiet von Jeseník wurde am 5.-6. Mai befreit.

Nach Liberierung kehrten die Tschechen in den Kreis zurück. Bald fingen wilde Abschub, illegale Hinrichtungen und Schikane an und sogar wurden hier die neue Internationslager eingerichtet. Nach Erlass von Beneš-Dekrete begann kontrolierte Abschub der Deutschen, nach dem hier nur kleiner Teil der deutschsprechenden Bevölkerung blieb. In den leeren Wohnungen kamen neue Menschen, besonders aus Haná, Beskydy, Mähren, Slowakei, Griechenland und Rumänien. Trotzdem blieben manche Dörfer entvölkert und verschwunden. In folgenden Jahren wurden die Hüttenbetriebe und holzverarbeitende Industrie erneuert. An der Entwicklung kann man Spuren der kommunistischen Macht bemerken, die zu Natur und Denkmälern gefühllos war. Manche Kirchengebäude wurden abgebaut (zum Beispiel die romanische Basilika in Osoblaha, eine der Ältesten der Tschechischen Republik), Schlösser wurden oft als Staatslandgut oder landwirtschaftliche Genossenschaft benutzt. Die Wälder wurden von unüberlegter Gewinnung beschädigt.

Ein bedeutender Anlass wurde die Verkündung des Schutzgebietes Jeseníky im Jahre 1969.